Entgeltgleichheit

Entgeltgleichheit bezieht sich auf das Ziel, dass Frauen und Männer für gleiche (bzw. gleichwertige) Arbeit gleich bezahlt werden, was im Englischen mit den Worten Equal Pay (gleiche Bezahlung) ausgedrückt wird. In der Realität besteht noch immer eine Entgeltungleichheit: Männer verdienen im Durchschnitt mehr als Frauen. Zwar fällt diese Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern (Englisch: Gender Pay Gap) je nach Branche, Region und Berechnungsmethode unterschiedlich hoch aus, doch die Folgen sind vielfältig und bis ins Rentenalter spürbar.

Seit 2006 symbolisiert der jährlich stattfindende Equal Pay Day in Deutschland die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Er fällt jeweils auf den Tag, bis zu dem Frauen arbeiten müssten, um bei gleichem Stundenlohn das Gehalt zu erreichen, das Männer am 31. Dezember des Vorjahres hatten. Der nächsten Equal Pay Day findet am 17. März 2020 statt. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER.

 

Monitor Entgelttransparenz

Das Bundesfrauenministerium stellt unter der Adresse www.monitor-entgelttransparenz.de ein neues IT-gestütztes Instrument zur Entgelttransparenz kostenfrei zur Verfügung. Der „Monitor Entgelttransparenz“ unterstützt als Online-Instrument Arbeitgeber und Unternehmen bei der Durchführung betrieblicher Prüfverfahren nach dem Entgelttransparenzgesetz. Entgeltregelungen und ihre Anwendung im Unternehmen können damit einfach und anwenderfreundlich auf die Einhaltung des Gebots der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern überprüft werden.

Projekt: "Selbstverständnis Entgeltgleichheit"

Hauptziel des Projektes war es, einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der Zielsetzung der Europäischen Union "Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit" für Mecklenburg-Vorpommern zu erbringen. Bestehenden Entgeltungleichheiten wurde entgegengewirkt sowie ein stärkeres Bewusstsein für Ursachen und Folgen von Entgeltdiskriminierung geschaffen. (Projektlaufzeit 15.07.2016-31.10.2018)

Als Folgearbeit wurde das Projekt „Positive Leadership (PoLe) – Gleichbehandlung in KMU in MV“ vom ISBW ins Leben gerufen, welches die Stärkung weiblicher Nachwuchs-, Fach- und Führungskräfte im Land in den Fokus nimmt. Dieses Projekt wird ebenfalls durch das Sozialministerium mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Für weitere Projektinformationen kontaktieren Sie bitte:

ISBW gGmbH
Markt 12
17235 Neustrelitz

Diana Wienbrandt, Projektleiterin

Friedrich-Engels-Ring 12
17033 Neubrandenburg
E-Mail: diana.wienbrandt@isbw.de
Tel.: 0395-5584039