Schwesig lädt zum Frauentagsempfang - Unternehmerin wird „Frau des Jahres“

Anlässlich des Internationalen Frauentages begrüßt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig rund 300 Frauen und Männer zu ihrem Frauentagsempfang.

„Der Internationale Frauentag ist ein Tag zum Feiern. Aber natürlich auch ein Kampftag. Wir sind im letzten Jahrhundert in Fragen der Gleichberechtigung zwar sehr deutlich vorangekommen. Aber es gibt immer noch Ungerechtigkeiten, die beseitigt werden müssen“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Vorfeld der Veranstaltung, die am 5. März 2020 um 17.00 Uhr im Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin beginnt.

Auf dem Empfang zeichnet Schwesig Katharina Clausohm aus Neverin, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit dem Titel „Frau des Jahres“ aus. Frau Clausohm ist Geschäftsführerin der Clausohm-Software GmbH. Schwesig: „Frau Clausohm managt seit 30 Jahren mit großer Leidenschaft und sehr erfolgreich ihr Unternehmen. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit in ihrem international bekannten Softwareunternehmen mit 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sie in ihrer Region auch ehrenamtlich aktiv, vor allem auf dem Gebiet der Berufsvorbereitung, der Sportförderung und des Klimaschutzes. Dabei hat sie die Stärkung des ländlichen Raumes immer fest im Blick. Frauen wie Frau Clausohm sind Vorbilder in unserer Gesellschaft. Ihr Engagement verdient höchste Anerkennung.“

„Auch im zweiten Jahr der Auszeichnung haben wir interessante und qualifizierte Vorschläge erhalten. Das zeigt, Mecklenburg-Vorpommern ist ein Frauenpowerland“, betonte Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung. Die Vorschläge wurden von Einzelpersonen, Kommunen, Vereinen, Verbänden und Parteien eingereicht. „Ich bedanke mich bei allen, die sich beteiligt haben. Viele Frauen in unserem Land leisten oft im Verborgenen Herausragendes – im Beruf, in der Familie, im Ehrenamt. Mit der Auszeichnung zur „Frau des Jahres“ wollen wir dieses so wichtige weibliche Engagement für den sozialen Zusammenhalt in den Vordergrund rücken“, so Drese.

Quelle: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, Pressemitteilung Nr. 035 vom 28.02.2020