Pflege

Ein Pflegefall verändert das Leben aller Beteiligten. Umfang, Verlauf und Dauer der Pflege sind immer unbestimmt. Mit der Zeit wachsen die physischen und psychischen Anforderungen für die Pflegepersonen, wie z.B. schweres Tragen und Heben oder der generelle Umgang mit Krankheit und Tod. Pflegende Angehörige beschreiben oft, dass sie sich wenig Zeit zur eigenen Regeneration nehmen und ihre sozialen Kontakte abnehmen, weil sie kaum Zeit für Freunde und Bekannte finden oder diese sich zurückziehen.

In Pflegestützpunkten erhalten Pflegebedürftige und deren Angehörige unabhängige Beratung zu allen Fragen, die in einem Pflegeprozess auftauchen können, wie Wohnungsanpassung, Pflegehilfsmittel, Kurzzeit-, oder Verhinderungspflege. Die Beratung erfolgt auf Wunsch in der Häuslichkeit. Weitere Informationen sowie Pflegestützpunkte in Ihrer Nähe finden Sie unter:

Mit den Pflegestärkungsgesetzen stehen ab 2017 jährlich 5 Milliarden Euro zusätzlich als Mittel für die Pflege zur Verfügung. Die Pflegeversicherung ist damit um etwa 20% leistungsfähiger. So erhalten gerade Menschen mit Demenz erstmals einen gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung. Mehr Informationen dazu unter:

Der Beginn einer Pflegesituation trifft viele Menschen völlig unvorbereitet. Fragen wie „Was mache ich jetzt?“ und „Wer kann mir helfen?“ stehen im Raum. Im Verlauf eines Pflegeprozesses müssen Berufstätige dann vieles gleichzeitig organisieren und stehen oft unter hohem Zeitdruck. Eine „pflegefreundliche“ Gestaltung der Arbeit ist für diese Frauen und Männer daher besonders wichtig.

Wie Sie auch als Arbeitgeber/‐in unterstützen können erfahren Sie in den folgenden Materialien: