Frauenanteil bei der Polizei nach wie vor gering

Frauen bei der Polizei bekommen bei regelmäßigen Beurteilungen schlechtere Noten und werden daraufhin seltener befördert als Männer.

 

Frauen bei der Polizei bekommen bei regelmäßigen Beurteilungen schlechtere Noten und werden daraufhin seltener befördert als Männer. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (18/1939) auf eine Kleine Anfrage der Grünenfraktion hervor. Bei der Frage, ob Eignung, Befähigung und fachliche Leistung von Frauen tatsächlich diskriminierungsfrei beurteilt werden, stellte sich heraus, dass Männer bei der Spitzennotenvergabe bis zu doppelt so gut bewertet werden.

Anfang dieses Jahres sind von insgesamt 30.975 Beamten im Polizeivollzugsdienst der Bundespolizei 4.302 und damit 13,89 Prozent Frauen gewesen. Zum selben Zeitpunkt waren von insgesamt 1.424 Beamten im Verwaltungsbereich der Bundespolizei 551 oder 38,69 Prozent weiblich.

Quelle: zwd online